Diese Seite bündelt die längeren Erklärungen zur App. Auf der Startseite bleibt Wettergefühl bewusst knapp.
Hier findest du deshalb mehr Kontext zu einzelnen Abschnitten, zur Unsicherheitsanzeige, zu den
Darstellungsmodi Minimal, Standard und Pro sowie zu den
eingebundenen Datenquellen.
Wettergefühl lässt sich nicht nur im Browser öffnen, sondern auf vielen Geräten wie eine eigene App
ablegen. Auf dem Smartphone landet sie auf dem Home-Bildschirm, am Desktop je nach Browser im Dock,
Launchpad oder Startmenü.
Safari
iPhone & iPad
Am zuverlässigsten in Safari.
Wettergefühl in Safari öffnen
Auf Teilen tippen
Zum Home-Bildschirm wählen
Name bestätigen und hinzufügen
Chrome / Edge / Brave
Android
Je nach Browser erscheint ein Installieren-Dialog oder ein Menüeintrag.
Wettergefühl im Browser öffnen
Auf Installieren oder Zum Startbildschirm hinzufügen tippen
Name prüfen und bestätigen
Desktop
Mac & Windows
Auch am Desktop ist eine Installation möglich, je nach Browser auf etwas unterschiedliche Weise.
macOS Safari:Ablage > Zum Dock hinzufügen oder Teilen-Menü
Windows Edge: Installieren-Symbol in der Adressleiste oder Menü
Chrome / Brave: Installieren-Symbol in der Adressleiste oder Browser-Menü
Am Desktop ist das Ergebnis meist ein eigenes Fenster mit App-Icon. In Chromium-Browsern wie Chrome,
Edge oder Brave ist das eine klassische PWA-Installation. Safari auf dem Mac bietet ab macOS Sonoma eine
sehr ähnliche Zum Dock hinzufügen-Funktion.
Push-Benachrichtigungen
Wettergefühl kann auf unterstützten Geräten auch als Web-App Push-Benachrichtigungen senden. Auf iPhone
und iPad funktioniert das nur in der installierten Homescreen-App; auf Android sowie auf Desktop-Browsern
mit PWA-Unterstützung reicht meist die normale Installation im Browser.
In den Einstellungen gibt es dafür den Bereich Push auf diesem Gerät. Dort siehst du, ob
Push technisch verfügbar ist, ob das Backend schon eingerichtet wurde und ob dieses Gerät bereits
abonniert ist. Über Push aktivieren wird die Browserfreigabe angefragt, über
Test senden kannst du die Verbindung direkt prüfen.
Darunter kannst du gezielt auswählen, für welche Favoriten Benachrichtigungen aktiv sein
sollen. So bleibt die Push-Logik klar und zuverlässig: Wettergefühl sendet Hinweise nur für Orte, die du
bewusst als Favoriten gespeichert hast.
Sobald ein Ort eingeschaltet ist, lassen sich aktuell drei Typen schalten: Wetterwarnungen,
Regen beginnt bald und Morgenüberblick. Wetterwarnungen prüfen in
Deutschland die Bright-Sky-
beziehungsweise DWD-Warnungen. Regen beginnt bald nutzt für Deutschland das
Bright-Sky-Radar am Ort und springt nur an, wenn innerhalb der nächsten rund 30 Minuten wirklich
Regen am Ort sichtbar wird. Nach einer Benachrichtigung wartet die App außerdem auf mindestens
eine Stunde Radarpause, bevor für denselben Ort erneut ein Regenbeginn gemeldet wird. Der
Morgenüberblick wird pro aktiviertem Ort als eigene Mitteilung gegen etwa
07:00 versendet. Er enthält die aktuelle Temperatur, die offizielle
Tagesbeschreibung aus Best Match, die prognostizierte maximale Temperatur inklusive
gefühlter Tageshöchsttemperatur, die erwartete Tages-Regenmenge und – falls in den Einstellungen
aktiviert – die ausgewählten Pollenarten samt Belastungsstufe beziehungsweise Rohwert. Beim Tippen auf
ortsbezogene Pushs öffnet Wettergefühl den jeweils passenden Favoriten direkt in der App.
Technisch nutzt Wettergefühl dafür dieselbe Web-Push-Infrastruktur wie andere PWAs: Service Worker,
Push-Abo im Browser und ein kleines Backend, das diese Abos speichert, regelmäßig Wetterlagen prüft und
die Benachrichtigungen versendet.
Aktuelles Wetter
Dieser Bereich ist dein schneller Einstieg. In den Einstellungen unter Darstellung kannst
du zwischen Minimal, Standard und Pro wechseln.
Minimal zeigt den reinen Schnellüberblick und nutzt dafür fest
Best Match. Standard zeigt eine reduzierte, swipebare Tagesansicht mit
den wichtigsten Diagrammen und nutzt ebenfalls fest Best Match.
Pro zeigt zusätzlich Quellenwahl, weitere Fachbereiche und die ausführlicheren
Detailblöcke. Die große Temperatur zeigt den aktuellen Mess- oder Modellwert für den ausgewählten Ort,
daneben kleiner die gefühlte Temperatur.
Der Ortsname oben bleibt in allen drei Ansichten der Einstieg für die Ortswahl: Tippen öffnet Suche,
Standort und Favoriten. Zusätzlich kannst du auf dem Ortskopf horizontal wischen, um schnell zwischen
verfügbarem Standort und deinen gespeicherten Favoriten zu wechseln.
In Minimal liegt der Fokus auf drei Dingen: Wie ist es jetzt?,
Wie wird heute? und Wie sehen die nächsten Tage grob aus? Direkt unter
der großen Wetterfläche sitzt dafür die Karte Heute auf einen Blick mit Tagesfazit,
Kennzahlen und einer kombinierten Mini-Grafik aus Temperatur-Linie und Regenbalken. Darunter folgen
reduzierte Kontext-Chips für Dinge wie Regen bald, AQI,
Vitamin D oder aktuelle Pollen sowie eine schlanke Leiste
Nächste Tage mit Symbol, Min/Max, kurzem Tageslabel und bei Bedarf der kleinen
Unsicherheits-Ellipse.
In Standard werden Heute und die Folgetage als waagerecht swipebare Karten zusammengefasst.
Die Heute-Karte ist leicht hervorgehoben und trägt einen Jetzt-Status; darunter folgen je
nach Einstellung vier Mini-Diagramme für Temperatur, Regen,
Sonne und Wind. Über den zusätzlichen Schalter
Kompakt kannst du dieselben vier Diagramme entweder untereinander oder als
2×2-Raster darstellen.
In diesen Standard-Karten stehen die Tageswerte nicht mehr als viele Einzelzahlen nebeneinander, sondern
werden visuell zusammengefasst: Temperatur als kleine Tageskurve, Regen und Sonne als Balken, Wind als
Kombination aus Balken und Linie. Auf der Heute-Karte markieren zusätzliche Jetzt-Linien
den aktuellen Zeitpunkt; bei Temperatur, Regen und Wind erscheint dazu auch ein kleiner aktueller Wert.
Ein Tipp in den Diagrammbereich der Heute-Karte aktiviert zusätzlich einen verschiebbaren
Zeitmarker, der die Werte aller vier Mini-Diagramme für eine bestimmte Uhrzeit zeigt; ein weiterer Tipp
schaltet zurück auf die normale Jetzt-Ansicht.
Die Sonnenbalken in Standard folgen nicht mehr blind der rohen
Sonnenscheindauer des Modells. Wettergefühl gleicht sie zusätzlich mit
Wettercode und stündlicher Bewölkung ab, damit zum Beispiel bei dichter
Bewölkung nicht weiterhin volle 60 min/h Sonne erscheinen. Falls das Modell trotzdem mehr
Sonne erwartet hat, bleibt dieser Anteil als sehr dezenter transparenter Aufsatz sichtbar.
Wenn für den ausgewählten Ort im Radar gerade Regen sichtbar ist, in der letzten Stunde Regen
durchgezogen ist oder innerhalb der nächsten Stunde Regen am Ort erwartet wird, blendet die
Standard-Ansicht unter den Tageskarten zusätzlich einen reduzierten Radarblock ein.
Bleibt dieses enge Fenster trocken, verschwindet der Block wieder.
In Pro bleibt die klassische Struktur erhalten: Ortswahl, auf Wunsch Quellenwahl,
weitere Fachbereiche und der ausführliche Block Aktuell. Dort nutzt Wettergefühl, wenn
verfügbar, feinere 15-Minuten-Daten, damit Werte wie Niederschlag, Regenchance oder Sonne
näher am tatsächlichen Moment liegen. Die kleine Tageskurve darunter zeigt den Temperaturverlauf von
0 bis 24 Uhr, markiert den aktuellen Punkt und deutet bei genug Platz auch Tief- und
Höchstwert des Tages an. Auch die Sonnenbalken in den Tages-Mini-Charts und in der Stundenansicht werden
dafür mit Wettercode und Bewölkung plausibilisiert; ein sehr dezenter
transparenter Aufsatz zeigt bei Bedarf, wenn das Modell ursprünglich mehr Sonne erwartet hatte.
Direkt unter dem Tagesnamen steht eine kurze Wetterbeschreibung, die aus dem
Wettercode der gewählten Quelle abgeleitet wird, zum Beispiel
Teilweise bewölkt, Leichter Regen oder Gewitter.
So bleibt die Beschreibung in Minimal, Standard und Pro konsistent mit den eigentlichen Quelldaten.
Wenn es am Ort gerade regnet, in der letzten Stunde geregnet hat oder in der nächsten Stunde Regen zu
erwarten ist, erscheint in Pro unter dem Temperaturverlauf zusätzlich ein horizontaler
Regenbalken. Er zeigt den lokalen Verlauf von -1 h bis +1 h: links der
Rückblick aus dem Radar, rechts die kurzfristige Vorschau, innerhalb der nächsten Stunde möglichst direkt
aus dem Radar. Bleibt das enge Fenster trocken, verschwindet der Balken wieder; ein kurzer Texthinweis
kann aber trotzdem auf späteren Regen aufmerksam machen.
Optional kann im Block Aktuell zusätzlich ein farbig markierter Pollenhinweis erscheinen.
Welche Arten dort berücksichtigt werden, lässt sich in den Einstellungen auswählen.
In Pro und Minimal zeigt dieser Hinweis die
aktuellen Werte, in der Standard-Tageskarte dagegen das
Tagesmaximum der ausgewählten Arten. Sichtbar werden nur Arten, für die am Ort auch
tatsächlich eine relevante Belastung vorliegt.
Ebenfalls optional kann dort ein kompakter Hinweis auf Luftqualität und
Vitamin D erscheinen. Der AQI-Hinweis zeigt den aktuellen European AQI; der
Vitamin-D-Hinweis schätzt grob ein, ob die aktuellen UV-Bedingungen grundsätzlich günstig sind und ob
bei Auflockerungen kurzfristig mehr Potenzial möglich wäre. In Minimal erscheinen diese
Hinweise nicht als eigene Bereiche, sondern als reduzierte Kontext-Chips direkt unter der großen
Jetzt-Karte.
Bei aktiven DWD-Warnungen erscheint in allen Ansichten zusätzlich oberhalb eine Warnliste, die sich per
Tipp aufklappen lässt.
Unsicherheit in den Tageskacheln
Die kleine Zielscheibe zeigt nicht einfach nur „sicher“ oder „unsicher“, sondern zwei Arten von
Streuung gleichzeitig.
Vertikal: Ensemble-Streuung des gerade ausgewählten Modells
Horizontal: Unterschied zwischen DWD ICON, ECMWF IFS und NOAA GFS
Farbe und Text: zusammengefasste Gesamtunsicherheit
Je kleiner und kompakter die Ellipse um den Mittelpunkt bleibt, desto stabiler ist die Vorhersage. Eine hohe
Ellipse bedeutet: Das gewählte Modell selbst streut stärker. Eine breite Ellipse bedeutet: Die großen Modelle
sind sich untereinander nicht ganz einig.
Für die Berechnung vergleicht Wettergefühl pro Tag die Spannweite von Tageshöchsttemperatur,
Tages-Regenmenge und maximalem Wind. Die Gesamtbewertung mischt aktuell
60 % Ensemble-Streuung und 40 % Modell-Streuung. Spätere Tage
bekommen zusätzlich einen kleinen Unsicherheitsaufschlag, weil Prognosen mit dem Zeithorizont generell
unruhiger werden.
Wenn Best Match als Quelle gewählt ist, wird die vertikale Achse trotzdem aus dem
Best-Match-Ensemble berechnet. Für die horizontale Modell-Streuung bleibt Best Match bewusst außen vor, weil
diese Quelle bereits eine automatische Auswahl oder Kombination passender Modelle ist und keine unabhängige
vierte Meinung darstellt.
Heute für dich
Die drei Entscheidungskarten übersetzen die Rohdaten in kurze Alltagshilfen: Kleidung, Regen und bestes
Zeitfenster. Die Texte sind regelbasiert und möglichst knapp, also eher „Leichte Jacke sinnvoll“ als eine
lange Erklärung.
Für heute nutzt die App dafür stündliche und – wenn verfügbar – 15-Minuten-Daten. So kann das beste
Zeitfenster trockene oder freundlichere Phasen innerhalb des Tages finden, statt nur einen Tagesmittelwert
zu zeigen.
Gerade bei Regen wird dabei etwas vorsichtiger bewertet: Ein einzelner kurzer Modell-Impuls reicht nicht
sofort für eine starke Empfehlung. Kurze 15-Minuten-Signale werden deshalb erst dann deutlicher gewichtet,
wenn sie sich über mehrere Schritte halten oder auch als höhere Regenwahrscheinlichkeit auftauchen.
Stundenansicht
Die Stundenansicht zeigt das Wetter Spur für Spur über mehrere Tage. Temperatur läuft als Balken, die
gefühlte Temperatur als Punktreihe darüber. Niederschlag bleibt als Balken sichtbar, die Regenchance liegt
als Linie in derselben Spur. Beim Wind zeigen die helleren Aufsätze über den Balken die Böen.
Weiter unten folgen Luftdruck, Luftfeuchte und Sonnenminuten. Die Sonnenbalken übernehmen ihre Farbe aus dem
UV-Index: gelb-grün steht für niedrige bis mittlere UV-Werte, orange bis violett für höhere Belastung.
Zusätzlich werden die Sonnenminuten mit Wettercode und stündlicher Bewölkung
gegen offensichtliche Widersprüche geglättet. Ein sehr heller transparenter Aufsatz kann dabei zeigen, dass
das Modell eigentlich mehr Sonne erwartet hatte, als Wettergefühl in der Anzeige übernimmt. Das Diagramm
zeigt immer nur so viele Tage, wie für alle sichtbaren Kategorien Daten vorhanden sind.
Wenn Best Match aktiv ist, zeigt die Regenzeile für die nächsten sechs Stunden zusätzlich
ein kleines Kurzfristdetail in 15-Minuten-Schritten. Damit werden kurze Schauerfenster
sichtbarer, ohne dass die gesamte Stundenansicht in eine feinere und unruhigere Taktung wechseln muss.
Die Ansicht ist bewusst breit angelegt. Auf dem Smartphone lohnt es sich meist, das Gerät quer zu halten, um
mehr Verlauf und feinere Unterschiede zu sehen.
Regenradar
Das Radar kombiniert Bright-Sky-Radar mit einer Basiskarte von OpenFreeMap. Du kannst zwischen 30 und
60 Minuten Rückblick umschalten; zusätzlich werden aktuell 60 Minuten Vorschau geladen. So lässt sich besser
erkennen, aus welcher Richtung ein Niederschlagsgebiet kommt und wohin es zieht.
Play/Pause startet eine kleine Bildfolge in 5-Minuten-Schritten. Zeitstempel, Farbleiste und Kartenlabels
helfen bei der Einordnung. Weil Bright Sky hier auf DWD-Radardaten basiert, ist das Regenradar in der App auf
Deutschland ausgelegt.
Das kleine Ortslabel auf der Karte wechselt seine Hintergrundfarbe, sobald die Animation in die Zukunft
springt. So lässt sich Beobachtung und Vorschau schneller unterscheiden, ohne dass dafür ein zusätzlicher
Schalter nötig ist.
Unter der Karte fasst Wettergefühl außerdem kurz zusammen, ob es am gewählten Ort gerade regnet, wann Regen
voraussichtlich beginnt oder endet und wie hoch die passende Regenwahrscheinlichkeit ist. Dafür kombiniert
die App das kurzfristige Timing aus dem Bright-Sky-Radar mit der Prozentangabe aus der Best-Match-Prognose
von Open-Meteo. Innerhalb der nächsten Stunde hat dabei das Radar Vorrang; die Modellprognose dient danach
vor allem als Ergänzung für die weitere Entwicklung.
Wenn am Ort gerade Regen fällt, in der letzten Stunde Regen durchgezogen ist oder innerhalb der nächsten
Stunde Regen zu erwarten ist, erscheint im Block Aktuell zusätzlich ein zweiter Balken.
Er zeigt den lokalen Regenverlauf von -1 h bis +1 h: der Rückblick kommt aus dem
Radar am Ort, und auch der Ausblick wird für die nächste Stunde möglichst direkt aus dem Radar gelesen.
Erst darüber hinaus ergänzt die Best-Match-Prognose den Verlauf.
Die Farben entsprechen der Regenstärke aus dem Radar.
Liegt im engen Fenster von -1 h bis +1 h kein Regen, zeigt Wettergefühl den
Balken nicht. Wenn aber später innerhalb der nächsten 24 Stunden wieder Regen wahrscheinlich ist, bleibt
stattdessen ein kurzer Hinweis wie „Regen möglich ab …“ sichtbar.
Messwerte aus der Nähe
Dieser Bereich zeigt die drei nächstgelegenen Wetterstationen aus Bright Sky beziehungsweise DWD, sortiert
nach Entfernung. Die Karten ergänzen die Modellprognose um echte Messwerte aus der Umgebung und helfen dabei,
das aktuelle Wetter vor Ort besser einzuordnen.
Sichtbar sind Name, Distanz, Höhe und die jeweils gemeldeten Werte. Außerhalb Deutschlands blendet die App
diesen Bereich aus, weil Bright Sky hier vor allem DWD-Daten bereitstellt.
Luftqualität
Der Bereich Luftqualität ist aktuell auf Europa begrenzt und nutzt den
European AQI von Open-Meteo auf Basis der CAMS-Europa-Daten. Wettergefühl zeigt in der
ersten Version bewusst nur die aktuellen Werte, noch keine Vorhersage für die nächsten
Tage.
In der Pro-Ansicht erscheint oberhalb der Pollenprognose ein eigener Block mit dem
aktuellen European AQI, der passenden deutschsprachigen Stufe wie Sehr gut,
Gut, Mäßig oder Schlecht, dem aktuell stärksten
Hauptschadstoff sowie den vier
Einzelwerten für PM2.5, PM10, Ozon und
NO₂.
Die Einzelstoffe werden dabei mit den offiziellen stoffspezifischen European-AQI-Grenzen bewertet, nicht
mit einer einheitlichen allgemeinen AQI-Skala. Deshalb haben PM2.5,
PM10, Ozon und NO₂ jeweils eigene Grenzwerte, und ein
Wert von 6.1 μg/m³ bei PM2.5 fällt in diesem offiziellen Schema bereits
in die Stufe Gut.
Zusätzlich lässt sich in den Einstellungen aktivieren, dass in Aktuell
eine kompakte AQI-Zeile erscheint. Dort wird nur der allgemeine AQI farbig markiert eingeblendet. Wenn für
einen der Einzelschadstoffe die aktuelle Einstufung bereits schlecht oder schlechter ist,
zeigt Wettergefühl diese Zeile vorsorglich auch dann an, wenn die Option eigentlich ausgeschaltet ist. So
gehen auffällige Belastungen nicht unter. In Minimal erscheint diese AQI-Info als kurzer
Kontext-Chip in der oberen Karte, in Pro zusätzlich als eigener Bereich.
Vitamin D
Der Bereich Vitamin D Fenster erscheint derzeit nur in der Pro-Ansicht
und ist in Wettergefühl bewusst vorsichtig formuliert. Die App berechnet keine konkrete
Vitamin-D-Menge und keine medizinische Dosierung, sondern zeigt nur, ob die UV-Bedingungen am Ort
aktuell eher unwahrscheinlich, möglich oder
günstig sind.
Dafür nutzt Wettergefühl den aktuellen UV-Index und seinen Verlauf über den heutigen Tag.
Zusätzlich wird, falls verfügbar, ein zweiter Wert für Potenzial bei Sonne gezeigt. Dieser
basiert auf dem Klarhimmel-UV und hilft dabei, wechselnde Bewölkung besser einzuordnen:
Ist es gerade wolkig, kann das aktuelle Fenster nur möglich sein, während es bei Sonne
kurzfristig bereits günstig wäre.
Im Pro-Bereich zeigt Wettergefühl deshalb drei Dinge: die aktuelle Chance, eine kleine
Tagesansicht für heute mit realen Bedingungen und Potenzial bei Sonne sowie das
beste Fenster heute, falls sich im UV-Verlauf eine günstige Phase erkennen lässt.
In den Einstellungen kannst du zusätzlich aktivieren, dass im Block
Aktuell eine kompakte Vitamin-D-Zeile eingeblendet wird. Dort erscheint nur eine kurze
Statusstufe mit optionalem Hinweis wie Bei Sonne: Günstig. In
Minimal landet dieser Hinweis als kompakter Kontext-Chip direkt unter der Jetzt-Karte.
Wie viel Vitamin D der Körper tatsächlich bildet, hängt von deutlich mehr Faktoren ab als vom Wetter allein:
unter anderem von Hauttyp, unbedeckter Hautfläche,
Sonnencreme, Alter und der tatsächlichen Zeit in der Sonne. Die Anzeige
in Wettergefühl ist deshalb als Orientierung gedacht, nicht als medizinische Aussage.
Pollenprognose
Die Pollenprognose zeigt für die nächsten fünf Tage nur die Arten, die tatsächlich relevant sind. So bleibt
die Ansicht kompakt und wird nicht mit dauerhaft unkritischen Arten gefüllt.
Verfolgt werden derzeit diese sechs Pollenarten: Erle, Birke,
Gräser, Beifuß, Olive und Ambrosia.
Open-Meteo stellt diese Pollendaten nur für Europa und nur während der Pollensaison bereit. Deshalb blendet
Wettergefühl den gesamten Abschnitt aus, wenn für den gewählten Ort oder zur aktuellen Jahreszeit gar keine
Pollendaten geliefert werden.
Liegen Daten vor, aber alle beobachteten Arten bleiben unter der Sichtbarkeitsschwelle, erscheint nur ein
kurzer Sammelhinweis. So sieht man weiterhin, dass die Quelle Daten liefert, aber aktuell keine relevante
Belastung erwartet wird.
Die Belastungsstufen gering, mittel und hoch orientieren
sich artspezifisch an den deutschen DWD-Schwellen für Erle, Birke,
Gräser, Beifuß und Ambrosia. Für
Olive zeigt Wettergefühl nur den Rohwert, weil dafür in diesem deutschen Schema keine
offizielle Einstufung hinterlegt ist.
Unabhängig davon kannst du in den Einstellungen festlegen, ob ausgewählte Pollenarten
zusätzlich direkt in Aktuell beziehungsweise in den Tageskarten der
Standard-Ansicht erscheinen sollen. Der eigene Bereich Pollenprognose
bleibt davon unberührt und zeigt beim Einblenden weiterhin alle relevanten Arten der nächsten Tage. In
Minimal werden die ausgewählten Arten als kurze Kontext-Chips mit den
aktuellen Stufen gezeigt.
Jahresverlauf
Der Jahresverlauf fasst historische Monatswerte als ruhiges Diagramm zusammen: durchschnittliche Tiefst- und
Höchsttemperatur, mittlere Regentage und Regenmenge. Über den Zeitraum-Schalter kannst du zwischen einem,
fünf oder zehn Jahren wechseln.
Der Details-Bereich darunter zeigt je Monat zusätzliche Klimawerte, zum Beispiel mittlere
gefühlte Temperatur, Sonnenscheindauer, Tageslichtdauer, Wolkenbedeckung, maximale Windgeschwindigkeit,
Luftfeuchtigkeit und Schneefall im Winter. So bleibt das Diagramm selbst übersichtlich, während die Kacheln
deutlich mehr Hintergrund liefern.
Quellen und Datenbasis
Die App nutzt mehrere freie Dienste, je nach Funktion. Die auswählbaren Wetterquellen für Prognosen findest
du unten zuerst, weitere Datenquellen der App danach.